Zahl des Tages
191 817

Menschen wurden bis Oktober 1941 in den besetzten Gebieten der UdSSR von der Einsatzgruppe A getötet.

Quelle:

Philip Guth "Zeuge des Jahrhunderts. Ben Ferenc - Verteidiger des Friedens und letzter lebender Teilnehmer an den Nürnberger Prozessen".

Häftlinge von Auschwitz. Januar 1945.

Beruf: KZ-Lagerkommandant

Bis Mitte April 1946 versuchten die Angeklagten in Nürnberg immer noch die Massenmorde in den KZ-Lagern abzustreiten und behaupteten, es handle sich um Propaganda und Übertreibung. Doch dann trat jemand in den Zeugenstand, der unverhohlen sagte, dass er persönlich 2,5 Mio. Gefangene in den Tod schickte und die „Endlösung der jüdischen Frage“ betrieb: Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß. In diesem Artikel gehen wir näher ein auf die Kommandanten der KZ-Lager, die die Massentötungen organisierten, ein.
Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen

„Ohne Dolmetscher keine Nürnberger Prozesse“

Bei den Nürnberger Prozessen war alles neu –sie gelten auch als Geburtsstunde der modernen Simultanübersetzung. Die neue Übersetzungsmethode kam ausgerechnet vor dem Militärgerichtshof erstmals zum Einsatz. Die Weltgemeinschaft hatte sich darauf geeinigt, keine Kriege mehr und friedlich leben zu wollen. Die Dolmetscher spielten eine eminent wichtige Rolle bei der Verständigung vor Gericht. Sie hatten dabei wohl die größte Verantwortung übernommen, weil etwas mit dieser Tragweite noch nie zuvor getan hatten. Besonders schwer hatten es die sowjetischen Dolmetscher, die diese Prüfung glücklicherweise glänzend bestanden.

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