Am 11. September 1946 übergaben die USA militärische Vermögenswerte in Höhe von 1.121.400.000 US-Dollar an die Philippinen. Dazu zählten Fahrzeuge, Bautechnik und Ausrüstung, Kleidung, Medikamente, Baukonstruktionen (Hangars u.a.), Baumaterialien und Lebensmittel.

Zuvor hatten die beiden Länder einen Vertrag abgeschlossen, in dem die USA den Philippinen ihre vollständige Unabhängigkeit garantierten. Allerdings sah der Vertrag vor, dass die Militär- und Marinestützpunkte in den Philippinen im Besitz der USA bis zum Abschluss eines neuen Vertrags über deren Status bleiben. Zudem übernahmen die Philippinen alle Schulden und Verpflichtungen der früheren US-Kolonialadministration.

Die Übergabe des Vermögens versüßte die bittere Pille kaum  – mit Erhalt der Unabhängigkeit verloren die Einwohner der Philippinen die US-Staatsbürgerschaft, Veteranen erhielten keine  amerikanische Kriegsrente und Ermäßigungen mehr. Ermäßigungen und Entschädigungen bekamen nachträglich nur 15.000 Veteranen im Jahr 2009. Die US-Politikerin und Kongressabgeordnete Jackie Speier sagte damals, dass sogar 50.000 Menschen Anspruch auf diese Zahlungen gehabt hätten.

 

Quelle: Tarling, Nicholas (2000). "From World War II to the Present". The Cambridge History of Southeast Asia.  Cambridge University Press.